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Vesperkirche Tübingen

 

Vesperkirche Tübingen

„Satt an Leib und Seele..“

18. Januar bis 06. Februar 2010 

in der Martinsgemeinde


Liebe Gemeinde, Liebe Besucher der Homepage,


Die Frage nach dem „Besten der Stadt“ und unserem diakonischen Engagement in/ für Tübingen, im Sinne Jesu, beschäftigt uns immer wieder. 

Unter anderem denken wir in unserem FAZ-Team darüber nach.

„Was ihr einem der Geringsten getan habt, dass habt ihr mir getan“ so stellte es Jesus Christus fest und seine Aussage gilt bis heute. 

Nun ergibt sich eine sehr konkrete und praktische Herausforderung für uns alle, da wir als Gemeinde als „Kooperationspartner“ im Trägerkreis der Tübinger Vesperkirche sein werden. Das bedeutet, dieses Anliegen aktiv mit zu fördern und zu unterstützen.


Auch in unserer Zeit und Gesellschaft wissen viele Menschen nicht mehr wie sie ihren täglichen Bedarf organisieren sollen.

Immer mehr Menschen leben an der Armutsgrenze und die Zahl der Kinder die von Sozialhilfe oder Hartz IV leben müssen, nimmt ständig zu.


Frau Schwarz-Österreicher die Leiterin des Tübinger Sozialamts, schreibt, dass etliche Familien auch den einen Euro, den das Schulessen für Familien mit Bonus Card kostet, nicht ausgeben können oder wollen. Die Stelle der Schuldnerberatung hat lange Wartelisten. Viele Familien seien hoch verschuldet, für das Leben bleibe oft nur das Allernotwendigste. In Tübingen gibt es aktuell ca. 1.800 Einzelpersonen oder „Bedarfsgemeinschaften“ die von Hartz IV oder Sozialhilfe leben.


Auf diesem Hintergrund entstand die Idee, im Rahmen ACK-Gemeinden Tübingen mit einer Vesperkirche ein weiteres Hilfsangebot zu machen.

Dabei geht es nicht nur um eine „Armenspeisung“, vielmehr bietet die Vesperkirche einen Raum in dem Menschen willkommen sind, und eine festliche Atmosphäre, die dazu einlädt, miteinander zu essen und ins Gespräch zu kommen, Annerkennung und Wertschätzung zu erfahren. Es geht also um Leib und Seele, den äußeren und inneren Menschen.

Deshalb möchte die Vesperkirche die Menschen einladen, und für Menschen offen sein die unter Ausgrenzung, Armut und/ oder Einsamkeit leiden.


In der Martinskirchekirche werden in der Zeit vom 16. Januar – 06. Februar 2010 jeden Tag von 11.30 – 14.30 Uhr die Türen weit offen stehen und für ca. 200 Menschen Platz bieten.


Jeden Tag brauchen wir ca. 30 Mitarbeiter für alle möglichen Bereiche. Ob für die Essensausgabe, einen eventuellen Fahrdienst, für Gespräche oder praktische Hilfen die nötig sind, wir möchten Euch alle einladen mitzuarbeiten. Wir alle können hierbei etwas tun und uns einbringen.

Das Miteinander verschiedener Kirchen und Christen hat sicher auch eine starke Ausstrahlung in die Stadt und ebenso für die Menschen.

 

Außer uns sind im Trägerkreis dabei: Das Diakonische Werk Tübingen, die Methodisten, die katholische Gesamtkirchengemeinde Tübingen, die evangelische Kirchengemeinden Derendingen und Lustnau. 

Bitte unterstützt mit Euren Gaben und Eurer Zeit diese Vesperkirche in Tübingen. Es ist eine konkrete und eine praktische Möglichkeit „Nächstenliebe“ zu üben. 

Die Info und/ oder Vorbereitungstreffen finden am 05. Dezember um 09.30 Uhr und am 12 Januar 2010 um 19 Uhr jeweils im Martinssaal in der Frischlinstrasse, statt.

Unter  HYPERLINK "http://www.vesperkirche-tuebingen.de" www.vesperkirche-tuebingen.de könnt Ihr euch per Internet informieren.

 

Für den Ältestenkreis

Torsten Rudzio