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Kreuzkirche Tübingen

Payerstraße 11
72074 Tübingen

(Zugang über die
Schlachthausstraße)

 

 

Gottesdienste

Sonntags

09:30 Uhr klassisch und
11:15 Uhr innovativ

mit Kindergottesdienst

Erster Sonntag im Monat

10:30 Uhr gemeinsamer

Gottesdienst mit Mahlfeier

 

Aktuelles

Winterspielplatz für Kinder

bis 3 Jahre

Mittwochs

09.30 Uhr bis 12.30 Uhr und

14.30 Uhr bis 17.30 Uhr

 

Der Winterspielplatz wurde

bis zum 28. März verlängert.

 

Über uns

Wer sind wir?

Die Kreuzkirche ist die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) in Tübingen.

 

Evangelisch-freikirchlich bedeutet, dass wir Freiwilligkeitskirche sind: nur wer selbst dazugehören möchte, wird aufgenommen. Wichtige Gemeindefragen entscheidet die Ortsgemeinde in einer Versammlung der Mitglieder. Wir gehören dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden an, der verschiedene Traditionen freikirchlicher Traditionen in sich vereinigt.

 

Wir heißen Baptisten, weil wir die Gläubigentaufe praktizieren. Das bedeutet: es werden nur Menschen getauft, die ihren Glauben an Gott und Jesus bekunden und die Taufe wünschen.

Was glauben wir?

Wir sind evangelische Christen, die sich auf die Bibel als unserer Glaubensgrundlage stellen. Uns verbindet untereinander und mit Christen anderer Konfessionen der persönliche Glaube an Jesus Christus. Wir versuchen, in unserem persönlichen Leben Jesus nachzufolgen und die Liebe Gottes in unserer Welt erfahrbar zu machen. 

Unsere Geschichte

Die Ursprünge des Baptismus liegen in der englischen Reformationsbewegung. Anfang des 17. Jahrhunderts entstanden in England die ersten Baptistengemeinden. Mit den großen Auswanderungswellen nach Übersee breitete sich der Baptismus stark in den heutigen USA aus, wo er heute die größte protestantische Kirche darstellt. Die erste deutsche Baptistengemeinde wurde 1834 in Hamburg vom Johann Georg Oncken, dem „Vater des deutschen Baptismus“,  gegründet. Diese Hamburger Gemeinde wurde zur Keimzelle für zahlreiche kontinentaleuropäische Baptistengemeinden, indirekt auch für die Tübinger Kreuzkirche. Sie ist eine Tochter der 1838 von Oncken persönlich gegründeten Stuttgarter Gemeinde.

 

Im Oktober 1869 wird von einer ersten Versammlung Tübinger Baptisten berichtet. Als offizielles Gründungsdatum gilt der 26. November, als der Stuttgarter Prediger Friedrich Wilhelm Liebig drei Frauen im Neckar taufte. Die kleine Tübinger Gemeinschaft von acht Personen wuchs in den folgenden Jahren rasch an: 1870 und 1871 wurden jeweils elf Personen getauft und im folgenden Jahr noch einmal acht. Diese ersten Taufen fanden nachts statt, da der „Bund der vereinigten Gemeinden getaufter Christen“ erst 1888 rechtlich anerkannt wurde. Fast drei Jahrzehnte (bis 1898) war Liebig neben der Stuttgarter Muttergemeinde auch für die Tübinger Tochter zuständig. Die Versammlungen fanden in den ersten Jahrzehnten in unterschiedlichen Räumlichkeiten statt. 1912 wurde ein eigenes Gemeindehaus in der Poststraße 10 eingeweiht. 40 Gemeindeglieder brachten durch Spenden und Darlehen 50 000 damalige Mark für den Gemeindebau auf. In den folgenden Jahren wuchs die Tübinger Gemeinde weiter: 1914 werden in der Statistik des Bundes der Baptistengemeinden die beiden Stuttgarter Zweiggemeinden Tübingen und Zillhausen (bei Balingen) gemeinsam mit 130 Mitgliedern aufgeführt. 1920 wurde Tübingen-Zillhausen von der Stuttgarter Muttergemeinde in die Selbständigkeit entlassen.

 

Ein Rekordjahr an Taufen war das Jahr 1933: die Statistik verzeichnet für Tübingen-Zillhausen 55 Taufen! Als der Gemeindeverband Tübingen-Zillhausen 1938 aufgelöst wurde, zählte Zillhausen 157 und Tübingen 138 Mitglieder. Während der Kriegsjahre war das Gemeindehaus in der Poststraße 3 mal, davon 2 mal sehr stark beschädigt worden. Die Gemeindestatistik wies 1948 223 Mitglieder, davon ca. 90 Neubürger aus. Durch den Zuzug von deutschen Vertriebenen aus dem Osten, die meisten aus Ungarn, war die Gemeinde stark gewachsen. Die Raumnot in der Poststraße fand 1962 ein Ende, als am 27. Mai der Kirchen-Neubau in der Payerstraße (damals noch Zeppelinstraße) feierlich eingeweiht werden konnte.

 

Zu einer Blütezeit der Hauskreise kam es in den 1980er Jahren. Aus einem Gebetskreis für die Stadt, der sich 1985 aus Mitgliedern der Kreuzkirche, der evangelischen Landeskirche und den Methodisten zusammensetzte, entstand im Laufe der Jahre eine charismatisch-stadtmissionarische Arbeit, welche als Tübinger Offensive Stadtmission 1990 eine eigene Gemeinde gründete.

 

Die Kreuzkirche entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten zu einer lebendigen Gemeinde mit 220 Mitgliedern, in der vor allem viele junge Familien, neben Jung und Alt eine Heimat finden. Aktuell plant die Kreuzkirche den Um- bzw. Erweiterungsbau des neuen Gemeindezentrums in der Payerstraße 11/13. 

Unsere Hauptamtlichen

Torsten Rudzio, Pastor

Seit 2005 in der Kreuzkirche Tübingen. Lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in Dusslingen.

Tel.: 0 70 72 / 91 99 51
pastor@kreuzkirche-tuebingen.de

 

Annika Schmauder, Referentin für Kinder und Jugendarbeit

Seit 2008 in der Kreuzkirche Tübingen. Lebt mit ihrem Mann in Tübingen.

Tel.: 0 70 71 / 5 49 91 01
kinder@kreuzkirche-tuebingen.de

 

Unsere Stadt


Das Wahrzeichen Tübingens, der Hölderlinturm

Tübingen liegt im Herzen von Baden-Württemberg (geographischer Mittelpunkt des Landes), im sogenannten Neckar-Alb-Vorland, 44 km von Stuttgart, 14 km von Reutlingen und etwa 20 km von der Schwäbischen Alb entfernt. Die Stadt mit knapp 90.000 Einwohnern ist vor allem durch die Universität mit ihren 25.000 Studenten geprägt. Das Stadtbild ist mittelalterlich und verweist in die erste Blütezeit Tübingens, die mit der Gründung der Universität 1477 durch Graf Eberhard im Barte begann. Das Flair Tübingens liegt heute in der charmanten Ausstrahlung der mittelalterlichen Altstadt, der Lebendigkeit der vielen jungen Menschen und der wunderschönen Umgebung am Rande des Schönbuchs begründet.


Die Kreuzkirche Tübingen hat ihren Standort in der sogenannten Wilhelmvorstadt, dem zweiten Universitätsviertel der Stadt, heute der Campus der Geisteswissenschaften. Die Nähe zur Uni zeigt sich darin, dass wir Studentengruppen der Hochschul-SMD und von Campus für Christus in unseren Räumen willkommen heißen.